Diese Kursreihe richtet sich an alle anatomisch interessierten OsteopathInnen.
Wir arbeiten in Gruppen von 7 bis 8 Personen an einem Präparat und erkunden die anatomischen Gegebenheiten. Ziel ist es, die Zusammenhänge der einzelnen Schichten zu erkennen. Dabei sollen die Hot Spots für die Arbeit als OsteopathIn erkannt werden.
Ganz im Sinne von A.T. Still:
`I wish to impress it upon your minds that you begin with anatomy, and you end with anatomy, a knowledge of anatomy is all you want or need, as it is all you ever will use in your practice, although you may live one hundred years.` (aus: “Philosophy of Osteopathy”, S 16)
Im 2. Teil erforschen wir den Bereich der Brust- und der Bauchhöhle. Im Bereich des Brustraumes gilt das Hauptaugenmerk den Fascien, die die Brusthöhle auskleiden und den cervicalen Fascien, die in den Brustraum einstrahlen. Darüberhinaus werden die Bänder des Pericards sowie die Organe des Brustraums dargestellt. Im Bereich des Bauches soll einerseits der gesamte Inhalt des Peritonealsacks dargestellt und andererseits der Bereich des Retroperitoneums erforscht werden. Auch die Darstellung der Organe des kleinen Beckens ist Teil dieses Kurses. Besonderes Augenmerk wird auf die Gefäßversorgung der Organe gelegt, sowie auf die nervalen Strukturen, die durch diesen Bereich ziehen und die inneren Organe versorgen.
Mitzubringen sind: Sezierbesteck (bitte Skalpellgriff Nr. 4 für 20er-Klingen - Klingen werden zur Verfügung gestellt), feine Schere (Iris-Schere) 11,5 cm und Arterienklemme 18 cm oder eine anatomische Pinzette, Latexhandschuhe, ein weißer Mantel, lange Hose, vorne geschlossene Schuhe, Kleidung zum Umziehen und ein Vorhängeschloß für den Spind.
Es gelten die Anmelde- und Stornobedingungen Variante A.
| Organisatorisches | |
|---|---|
| Leitung: | Fred Scheiterbauer, MSc D.O. |
| Termine: | 30.04.-02.05.2010 |
| Kosten: | € 590.00 |
| Kursort: | Universität Wien - 1090 Wien |
| Sprache: | Deutsch |
